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(Elfriede Jelinek,
1983)
Erika Kohut, Ende
dreißig und von Beruf Klavierspielerin in Wien, lebt eingeschlossen und
wie im Käfig, in Symbiose mit ihrer strengen Mutter, die ihre Tochter als
Besitz betrachtet und ein System totaler Überwachung aufgebaut hat. Eines
Tages setzt sich einer ihrer Studenten, Walter Klemmerer, in den Kopf, sie zu
verführen. Es entsteht eine schwierige Liebesgeschichte zwischen Anziehung
und Abstoßung. Der Roman, der nach Angaben der Autorin autobiografische
Züge trägt, ist geprägt durch eine satirische Darstellung der
Gesellschaft. Er ist charakteristisch für die vorrangig feministische Schaffensphase
von Elfriede Jelinek.
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Collection Christophe L.
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