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Parallel zur ständigen Verschlechterung der technischen wie materiellen Produktionsbedingungen kam es in den 70er und 80er Jahren in der DDR zu einer immer schwieriger werdenden Versorgungslage. Betriebsleitung und Brigaden konnten es Arbeitern und Angestellten daher kaum versagen, während der Arbeitszeit und laufenden Produktion einkaufen zu gehen, wenn es einmal irgendwo schwer erhältliche Waren gab. Ein Schichtleiter erinnert sich: „Das Problem war dann in den letzten Jahren, wo dann die Versorgung nicht mehr so war, dass die Frauen freitags mittags hinausgingen und sagten: Ich muss zum Fleischer gehen. Heute Abend gibt es nichts mehr. Da war die Pause rum und die waren noch nicht da. Naja, was sollte man zu den Leuten sagen. Man hat das übersehen."
Nach:
Francesca Weil, Herrschaftsanspruch und soziale Wirklichkeit.
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