Mona Lisa


Die Mona Lise von Leonardo da Vinci ist das am häufigsten kopierte Gemälde in der Geschichte der Malerei. Seit Jahrhunderten fesselt ihr geheimnisvolles Lächeln die Menschen. Es erscheint zugleich verführerisch und zurückweisend, freundlich und kalt. Die Mona Lisa wurde von Leonardos Zeitgenossen mit Entzücken und Staunen, aber auch mit etwas Beklemmung betrachtet. Der Hintergrund des Bildes ist das schönste Beispiel von Leonardos Sfumato-Technik. Berge, Wasser und Nebelschleier verschwimmen ineinander und geben dem Gemälde eine geheimnisvolle, romantische Atmosphäre. Leonardo beherrschte die Kunst der geometrischen Perspektive so meisterhaft, dass er in diesem Gemälde gleich zwei getrennte Fluchtpunkte, je einen für Hintergrund und Figur, verwendete, um dem Gemälde eine besondere Wirkung zu verleihen. Mona Lisa zählt zu den größten Rätseln der Kunstgeschichte. Da über die Entstehungsgeschichte dieses Gemäldes wenig bekannt ist, kam es zu zahlreichen Spekulationen bezüglich der Identität der Porträtierten. Es wird behauptet, dass Mona Lisa die Frau des florentinischen Kaufmanns Francesco del Giocondo war, daher heißt das Gemälde auch „La Gioconda". Leonardo verkaufte das Bild kurz vor seinem Tod an König Franz I., der es im Schloss Amboise aufbewahrte. In der folgenden Zeit kam das Gemälde nach Fontainbleau, Paris, Versailles und schließlich in die Sammlung von Ludwig XIV. Nach der französischen Revolution bekam das Bild eine neue Heimat im Louvre. Napoléon nahm es von dort mit und hängte es in sein Schlafzimmer. Nach dessen Verbannung kam die Mona Lisa zurück in den Louvre.

www.monalisa.de

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