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Im Gegensatz zur Konsum- und Überflussgesellschaft hat sich die Leitvorstellung der „nachhaltigen Entwicklung" im Zusammenhang der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 weltweit durchgesetzt. Die Agenda 21, die mit ihren 40 Kapiteln alle wesentlichen Politikbereiche für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung anspricht, ist das Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Das bedeutet eine Umkehrung im wirtschaftlichen System vom Wachstum zur Nachhaltigkeit und damit zur optimalen Substanzerhaltung und -entwicklung natürlicher Potentiale anstelle der Gewinnmaximierung. Die „nachhaltige Entwicklung" kennt im Deutschen mehrere Variationen, unter anderem: dauerhafte und nachhaltige Entwicklung, dauerhaft umweltgerechte Entwicklung, nachhaltig zukunftsverträgliche Entwicklung, zukunftsfähige Entwicklung, umweltbewusstes Wirtschaften, nachhaltiges Wirtschaften, zukunftsfähiges Wirtschaften.
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