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Heutzutage sind Deutschland und Frankreich die wichtigsten Handels- und Wirtschaftpartner füreinander. Die Zahlen sprechen für sich. Autos sind in der bilateralen Handelsbilanz der größte Posten. Es folgen Maschinen, Chemieerzeugnisse und Arzneimittel, Elektroartikel und Lebensmittel. Auf dem französischen Markt sind deutsche Möbel ebenso beliebt wie Waschmaschinen des oberen Preissegments. Französischer Wein hat in Deutschland ebenso wie Champagner viele Freunde. In der bilateralen Handelsbilanz erzielt Deutschland traditionell einen Überschuss: im Jahr 2001 waren das zwanzig Milliarden Euro. Denn die deutschen Exporte nach Frankreich hatten einen Wert von 69 Milliarden Euro. Die französischen Lieferungen nach Deutschland betrugen 49 Milliarden Euro. Für das vergangene Jahr hat die bilaterale Handelsbilanz angesichts der wirtschaftlichen Probleme in beiden Ländern mit nur wenig erhöhten Werten abgeschlossen. Die französischen Investitionen in Deutschland belaufen sich auf 30 Milliarden Euro. Rund 25 Milliarden Euro haben deutsche Unternehmen in Niederlassungen in Frankreich investiert. Die Palette dieser Niederlassungen reicht von Verkaufsbüros und Servicestellen bis hin zu großen Industrieanlagen. Die 2 700 deutschen Unternehmen in Frankreich zählen insgesamt 300 000 Beschäftigte, während in den 1 300 französischen Firmen in Deutschland 230 000 Menschen beschäftigt sind.
Nach
Karl Zawadzky, www.dw-world.de/frankreich
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