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Das Wort „Grips“ bedeutet in der Umgangssprache vor allem „schnelle Auffassungsgabe“, „wacher Verstand“. Grips ist Vernunft mit Witz; es ist Denken, das Spaß macht.
Grips ist auch der Name des berühmten Berliner Kinder- und Jugendtheaters. Grips-Stücke sind in aller Welt nachinszeniert worden und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt.
Das Erfolgsstück des Grips-Theaters ist das Musikal „Linie 1“, das 1986 uraufgeführt wurde. Sechsuhrvierzehn, Bahnhof Zoo: eine junge Ausreißerin aus der Provinz landet mitten im alten „West-Berlin“ der 80er Jahre. Sie ist auf der Suche nach ihrem „Märchenprinz“, einem Rockmusiker aus Berlin, und bleibt auf der U-Bahn-Linie 1 hängen.
1987 bekam Volker Ludwig für „Line 1“ den Mülheimer Dramatikerpreis für das beste deutschsprachige Theaterstück. 1988 wurden die Berliner Filmfestspiele mit Reinhard Hauffs Verfilmung von „Linie 1“ eröffnet.
Über 360 000 Zuschauer haben es seitdem im Grips-Theater gesehen. Weit mehr als drei Millionen haben es in anderen deutschsprachigen Theatern gesehen.
„Linie 1“ wurde bis heute von über 100 deutschsprachigen Theatern nachgespielt.
www.grips-theater.de
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