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Voici comment les Literaturhäuser présentent la campagne Poesie in die Stadt!, menée durant plusieurs mois en Allemagne :
Grundgedanke der Literaturhäuser war es von Anfang an, dem prosaischen Alltag der Städte eine poetische Alternative entgegenzusetzen. Dabei sollte das Literaturhaus nicht nur Treffpunkt literarisch Interessierter sein, sondern auf seine Umgebung ausstrahlen und das städtische Umfeld selbst verändern. Mit der Sprache der Stadt, der Sprache des Alltäglichen, Vergänglichen, scheinbar Austauschbaren, kurz der Sprache der Werbeflächen, die dem Pendler, Geschäftsmann, Schulkind, Rentner und Flaneur gleichermaßen unvorbereitet an Häuserwänden und Straßenecken begegnet, brachten die Literaturhäuser die Poesie in die Stadt.
Die poetische Werbung der Literaturhäuser fordert dabei nicht mit Worthülsen zum Kauf eines Produktes auf, sondern verleiht den Worten der Plakatwände und Litfaß-Säulen selbst einen Inhalt, indem sie die Sprache in den Mittelpunkt stellt und allein dazu verführt, noch mehr von diesem oder jenem Autor lesen zu wollen. Als Autoren konnten unter anderem Marcel Beyer, Jürgen Becker, Franzobel, Durs Grünbein, Oskar Pastior, SAID, Raoul Schrott und Wolf Wondratschek gewonnen werden.
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